Karriere

Hochstapler-Syndrom-Test

Das Hochstapler-Phänomen betrifft bis zu 70% der Fachleute unabhängig von Ausbildung oder Erfahrung: ein innerer Kritiker entwertet echte Leistungen und erzeugt eine anhaltende Angst, entlarvt zu werden. Dieser Test basiert auf der CIPS-Skala und misst die Intensität von Perfektionismus, Selbstkritik und der Tendenz, Erfolg dem Zufall zuzuschreiben. Die Ergebnisse werden als visuelles Diagramm mit Empfehlungen dargestellt.

Fragen
20
Zeit
7 Min
Methode
CIPS (Clance)
Bewertung
4.7
Hochstapler-Syndrom-Test

Was Sie erfahren

Ihr allgemeines Ausmaß des Hochstapler-Syndroms

Wie stark Sie dazu neigen, Ihre eigenen Leistungen abzuwerten

Ob Sie Ihren Erfolg Glück oder äußeren Faktoren zuschreiben

Den Grad der Angst, bei der Arbeit oder im Studium «entlarvt» zu werden

Personalisierte Empfehlungen zur Überwindung des Syndroms

Wichtige Fakten

1985
Erstellt
20
Fragen
5–7 Min
Zeit
bis 70%
Verbreitung
α = 0,92
Zuverlässigkeit
50+ Ländern
Eingesetzt in

Geschichte & Entwicklung

1978

Clance und Imes beschrieben erstmals das Hochstapler-Phänomen

1985

Pauline Clance entwickelte die 20-Item-CIPS-Skala

1993

Studie von Langford und Clance bestätigte die Validität

2011

Meta-Analyse bestätigte die psychometrische Zuverlässigkeit der Skala

2020

Systematische Übersicht bestätigte die Prävalenz bei 9–82% der Befragten

Über die Methodik

Das Hochstapler-Phänomen wurde erstmals 1978 von Clance und Imes beschrieben als ein Muster des inneren Erlebens intellektueller Unehrlichkeit: Trotz objektiver Belege für Kompetenz glaubt die Person, dass ihr Erfolg unverdient ist.

Die CIPS enthält 20 Aussagen, die Angst vor Entlarvung, Abwerten von Lob, Zuschreibung von Erfolg an Glück und Perfektionismus messen.

Der Gesamtwert (20–100) wird auf vier Schweregrade verteilt. Die Methodik wird weltweit in der klinischen, organisationalen und akademischen Psychologie eingesetzt.

Wissenschaftliche Quellen

Häufig gestellte Fragen

Was misst dieser Test?

Der Test bewertet den Schweregrad des Hochstapler-Phänomens anhand der CIPS-Skala von Pauline Clance: die Neigung, eigene Leistungen herunterzuspielen, Erfolg dem Zufall zuzuschreiben und Angst zu haben, entlarvt zu werden.

Wie lange dauert die Durchführung?

Der Test dauert 5–7 Minuten. Er besteht aus 20 Aussagen, die auf einer Fünf-Punkte-Skala bewertet werden.

Wie genau sind die Ergebnisse?

Die CIPS wurde umfassend psychometrisch untersucht und zeigt hohe interne Konsistenz (Cronbachs Alpha 0,92) sowie Test-Retest-Zuverlässigkeit.

Wer hat diese Methodik entwickelt?

Die Skala wurde 1985 von Pauline Rose Clance, klinische Psychologin an der Georgia State University, auf Grundlage ihrer früheren Forschung mit Suzanne Imes (1978) entwickelt.

Erleben erfolgreiche Menschen das Hochstapler-Syndrom?

Ja, Untersuchungen zeigen, dass bis zu 70% der Menschen mindestens einmal dieses Phänomen erleben. Es tritt besonders häufig bei hochqualifizierten Fachleuten, Wissenschaftlern und Führungskräften auf.

Kann man das Hochstapler-Syndrom überwinden?

Ja, kognitiv-verhaltenstherapeutische Techniken, das Führen eines «Erfolgstagebuchs» und die Arbeit mit einem Fachmann können die Symptome erheblich verringern.

Anleitung

Bewerten Sie jede Aussage auf einer Skala von 1 (trifft gar nicht zu) bis 5 (trifft völlig zu). Antworten Sie ehrlich basierend auf Ihrer typischen Erfahrung.

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