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Der Horne-Östberg Schlaf-Chronotyp-Test "MEQ" hilft Ihnen festzustellen, zu welcher Tageszeit Sie am aktivsten und produktivsten sind. Er besteht aus 19 Fragen und ist weltweit anerkannt.

Ihren individuellen Chronotyp auf einer Skala vom ausgeprägten Abend- bis zum ausgeprägten Morgentyp
Die optimale Zeit für intellektuelle und körperliche Aktivität
Empfehlungen zur Gestaltung Ihres Tagesablaufs entsprechend Ihrem biologischen Rhythmus
Wie Sie das Wissen über Ihren Chronotyp nutzen können, um Ihre Produktivität zu steigern
Horne und Östberg veröffentlichen den ursprünglichen MEQ im International Journal of Chronobiology
Smith, Reilly und Midkiff veröffentlichen die Kurzversion rMEQ (5 Fragen)
Roenneberg erstellt den MCTQ als ergänzendes Instrument zur Chronotyp-Bewertung
Internationale Arbeitsgruppe bestätigt die Validität des MEQ für klinische Forschung
Nobelpreis für Physiologie für die Erforschung molekularer Mechanismen zirkadianer Rhythmen
Metaanalyse von 87 Studien bestätigt die Zuverlässigkeit des MEQ über Jahrzehnte der Anwendung
Der Fragebogen zur Morgenheit-Abendheit (Morningness-Eveningness Questionnaire, MEQ) wurde 1976 von James Horne und Olov Östberg an der Loughborough University (Großbritannien) entwickelt. Er ist eines der meistzitierten Instrumente der Chronobiologie: Die Originalpublikation hat über 4.000 wissenschaftliche Zitierungen erhalten.
Der MEQ bewertet individuelle Tageszeitpräferenzen anhand von 19 Fragen, die bevorzugte Aufwachzeit, Leistungshöhepunkt, subjektive Wachheit und ideale Tagesroutine umfassen. Die Gesamtpunktzahl reicht von 16 bis 86 und klassifiziert die Befragten in einen von fünf Chronotypen. Die Methodik wurde in Dutzenden interkultureller Studien validiert. Die MEQ-Ergebnisse korrelieren mit objektiven Markern des zirkadianen Rhythmus: Melatoninsekretionsphase, Körpertemperaturminimum und Cortisolspitze.
Dies bestätigt, dass der Fragebogen echte biologische Unterschiede misst. Forschungen zeigen, dass der Chronotyp zu etwa 50% durch Genetik (CLOCK-, PER2-, PER3-Gene) und zu 50% durch Alter, Breitengrad, Saisonalität und Lebensstil bestimmt wird. Das Verständnis Ihres Chronotyps ermöglicht die Optimierung Ihrer Arbeits-, Schlaf- und Sportzeitpläne.
Ein Chronotyp spiegelt die individuellen Präferenzen für die Tageszeit der Aktivität und Erholung wider. Er wird durch Genetik und innere biologische Uhren (den suprachiasmatischen Kern des Hypothalamus) bestimmt. Es gibt fünf Kategorien: vom ausgeprägten Abendtyp bis zum ausgeprägten Morgentyp.
Der MEQ zeigt eine hohe Korrelation (r = 0,82) mit objektiven Markern des zirkadianen Rhythmus: Melatoninphase und Körpertemperaturminimum. Die Test-Retest-Reliabilität beträgt 0,87. Er ist eines der am besten validierten Instrumente der Chronobiologie.
Der Chronotyp wird zu etwa 50% durch Genetik bestimmt. Er ändert sich jedoch natürlich mit dem Alter: Jugendliche verschieben sich zum Abendtyp, während ältere Erwachsene (nach 50) sich zum Morgentyp verschieben. Regelmäßige Lichtexposition, körperliche Aktivität und Essenszeiten können zirkadiane Präferenzen teilweise verändern.
Mit Kenntnis Ihres Chronotyps können Sie Ihren Tag so planen, dass die anspruchsvollsten Aufgaben mit Ihrem kognitiven Leistungshöhepunkt zusammenfallen. Morgentypen sind in der ersten Tageshälfte am produktivsten, Abendtypen gegen Abend. Es hilft auch bei der Wahl optimaler Trainingszeiten und der Verbesserung der Schlafqualität.
Der MEQ bewertet subjektive Präferenzen anhand von 19 Fragen. Er wird ergänzt durch: rMEQ (Kurzversion mit 5 Fragen), MCTQ (Münchner Chronotyp-Fragebogen, basierend auf tatsächlichen Schlafmustern) und CSM (Composite Scale of Morningness). Der MEQ bleibt der Goldstandard für die Forschung.
Beantworten Sie jede Frage, indem Sie die Option wählen, die Ihre natürlichen Vorlieben am genauesten beschreibt. Stellen Sie sich einen freien Tag ohne Verpflichtungen vor. Antworten Sie ehrlich: Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.
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