Allgemeinwissen

Visueller Aufmerksamkeitstest mit Bildern

Aufmerksamkeit lässt sich messen und trainieren. In diesem visuellen Test sehen Sie nacheinander kurze Szenen mit Formen, Farben und Objekten und beantworten danach Fragen zu den Details aus dem Gedächtnis. Finden Sie heraus, wie genau Ihr Gehirn Anzahl, Position und Farbe von Objekten in Sekunden erfasst.

Fragen
20
Zeit
12 Min
Methode
Aufmerksamkeit
Bewertung
4.8
Aufmerksamkeitstest mit Bildern

Was Sie erfahren

Ihr Niveau der visuellen Aufmerksamkeit und einen Rang aus 10 Stufen

Wie genau Sie Farben, Anzahl und Position von Objekten behalten

Welche Detailarten Sie am häufigsten übersehen, nach Kategorie aufgeschlüsselt

Praktische Übungen, um die Aufmerksamkeit täglich zu trainieren

Wichtige Fakten

20
Aufgaben
≈12 Min
Zeit
Bilder
Format
10
Ränge

Geschichte & Entwicklung

1890

William James beschreibt Aufmerksamkeit in „Prinzipien der Psychologie“.

1948

Norman Mackworth untersucht Daueraufmerksamkeit mit dem „Clock“-Vigilanztest.

1980

Anne Treisman schlägt die Merkmalsintegrationstheorie vor.

1999

Simons und Chabris zeigen die Unaufmerksamkeitsblindheit.

Über die Methodik

Visuelle Aufmerksamkeit besteht aus mehreren Prozessen. Die selektive Aufmerksamkeit entscheidet, welche Objekte das Gehirn aus dem Hintergrund heraushebt, und die Merkmalsintegrationstheorie erklärt, wie Farbe, Form und Position zu einem Ganzen verschmelzen.

Die Daueraufmerksamkeit hält den Fokus über die Zeit, besonders wenn man unter Zeitdruck schnell handeln muss.

Experimente zur Unaufmerksamkeitsblindheit zeigen, dass unbemerkte Details gar nicht ins Gedächtnis gelangen, daher prägt die Wahrnehmungsqualität das Ergebnis. Die gute Nachricht: Aufmerksamkeit ist plastisch und lässt sich durch regelmäßige Beobachtungsübungen trainieren.

Wissenschaftliche Quellen

A feature-integration theory of attention
A. M. Treisman, G. Gelade (1980)
Orienting of attention
M. I. Posner (1980)
The breakdown of vigilance during prolonged visual search
N. H. Mackworth (1948)
Gorillas in our midst: sustained inattentional blindness for dynamic events
D. J. Simons, C. F. Chabris (1999)
The information available in brief visual presentations
G. Sperling (1960)

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Häufig gestellte Fragen

Was misst dieser Test?

Er misst die visuelle Aufmerksamkeit: die Fähigkeit, Details einer Szene, Farben, Anzahl und Position von Objekten, schnell zu bemerken und im Gedächtnis zu behalten, um sie genau wiederzugeben.

Wie lange dauert er?

Etwa 12 Minuten. Es gibt 20 Aufgaben; vor jeder haben Sie wenige Sekunden zum Einprägen des Bildes und begrenzte Zeit zum Antworten.

Darf ich spicken oder Antworten nachschlagen?

Es bringt nichts: Das Bild verschwindet vor der Frage und der Test erkennt Tab-Wechsel. Antworten Sie aus dem Gedächtnis für ein faires Ergebnis.

Wie unterscheidet sich Aufmerksamkeit vom Gedächtnis?

Aufmerksamkeit ist der Filter am Eingang: Sie entscheidet, welche Details überhaupt ins Gedächtnis gelangen. Was nicht bemerkt wird, lässt sich nicht erinnern, daher prüft der Test die Qualität der Wahrnehmung.

Lässt sich Aufmerksamkeit verbessern?

Ja. Aufmerksamkeit reagiert auf Beobachtungsübungen, Suchbilder und regelmäßiges Training. Nach dem Test erhalten Sie Tipps passend zu Ihrem Niveau.

Anleitung

Vor jeder Frage sehen Sie ein paar Sekunden lang ein Bild. Merken Sie sich die Details genau: Farben, Anzahl und Position der Objekte. Wenn das Bild verschwindet, wählen Sie die richtige Antwort aus dem Gedächtnis. Antworten Sie schnell: Tempo bringt Bonuspunkte.

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