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Strenge Ausgangssperre, Kontrolle privater Nachrichten oder das Verbot, die Zimmertür zu schließen. Was manche Eltern als «Fürsorge und Sicherheit» bezeichnen, klassifizieren Psychologen oft als Überbehütung und Grenzverletzung. Dieser Fragebogen hilft dir, die Verhaltensmuster in deiner Familie objektiv zu betrachten.
![Test: Strenge Eltern: Wie hart war deine Kindheit? [Mit Diagramm]](/_next/image?url=%2Fimages%2Fcategories%2Frelationships%2Frelationships-03.webp&w=1920&q=75)
Das Ausmaß der Kontrolle und Überwachung in deiner Familie
Wie gut deine persönlichen Grenzen respektiert wurden
Wie sehr deine Unabhängigkeit eingeschränkt wurde
Die Strenge der Bestrafungen und des Drucks
Das Gleichgewicht zwischen Disziplin und emotionaler Unterstützung
Diana Baumrind beschrieb drei Erziehungsstile: autoritär, autoritativ und permissiv
Maccoby und Martin fügten einen vierten Stil hinzu: vernachlässigend
John Buri veröffentlichte den Parental Authority Questionnaire (PAQ)
Barber unterschied zwischen Verhaltens- und psychologischer Kontrolle
Metaanalysen bestätigten den Zusammenhang zwischen autoritärer Erziehung und Angststörungen
Die Forschung zu Erziehungsstilen begann in den 1960er Jahren, als Diana Baumrind an der University of California, Berkeley, drei primäre Erziehungsmuster beschrieb: autoritär (hohe Kontrolle, geringe Wärme), autoritativ (hohe Kontrolle, hohe Wärme) und permissiv (geringe Kontrolle, hohe Wärme). Später fügten Maccoby und Martin einen vierten Typ hinzu: vernachlässigend (geringe Kontrolle, geringe Wärme).
Der autoritäre Stil zeichnet sich durch starre Regeln ohne Erklärung, strenge Bestrafungen, minimale emotionale Reaktionsfähigkeit und die Erwartung bedingungslosen Gehorsams aus. Zahlreiche Längsschnittstudien (Steinberg et al., 1994; Darling & Steinberg, 1993) haben gezeigt, dass autoritäre Erziehung mit erhöhter Angst, geringem Selbstwertgefühl, Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung und Problemen bei der sozialen Anpassung verbunden ist. Brian Barber (1996) unterschied separat zwischen Verhaltenskontrolle (Überwachung der Handlungen in der Familie) und psychologischer Kontrolle (emotionale Manipulation, Schuld, bedingungslose Liebe).
Seine Forschung zeigte, dass psychologische Kontrolle am destruktivsten für die psychische Autonomie und das Selbstwertgefühl ist. Dieser Fragebogen bewertet fünf Schlüsseldimensionen strenger Erziehung: direkte Kontrolle und Überwachung, Verletzung persönlicher Grenzen, Einschränkung der Autonomie, Bestrafungen und emotionalen Druck sowie das Niveau der emotionalen Unterstützung.
Der Fragebogen bewertet fünf Aspekte des Erziehungsstils: Kontrolle und Überwachung, Respekt vor persönlichen Grenzen, Grad der gewährten Autonomie, Strenge der Bestrafungen und Qualität der emotionalen Unterstützung. Die Ergebnisse werden in Prozent für jede Skala ausgedrückt.
Die Methodik basiert auf Diana Baumrinds Erziehungsstil-Modell (1966), Buris Parental Authority Questionnaire (1991) und Barbers Konzept der psychologischen Kontrolle (1996). Dies sind wissenschaftlich validierte Instrumente der klinischen und Familienpsychologie.
Für jeden, der den Erziehungsstil in seiner Familie objektiv bewerten möchte. Geeignet für Jugendliche, Studenten und Erwachsene, die ihre Kindheitserfahrungen verstehen möchten. Das Ergebnis ist keine klinische Bewertung.
Die Durchführung dauert 5–7 Minuten. Der Test enthält 25 Aussagen mit einer fünfstufigen Antwortskala. Der Test ist vollständig anonym.
Nein. Der Test identifiziert Verhaltensmuster, fällt aber kein Urteil. Strenge Erziehung kann kulturelle, historische und persönliche Gründe haben. Ein hoher Wert auf einzelnen Skalen weist auf Bereiche hin, die mit einem Psychologen erkundet werden können.
Die Ergebnisse basieren auf deinen subjektiven Erinnerungen. Der Test bietet Orientierung, keine klinische Bewertung. Für eine eingehende Analyse wird die Konsultation eines Familienpsychologen empfohlen.
Nachfolgend findest du 25 Aussagen über das Verhalten deiner Eltern. Bewerte jede auf einer Skala von 1 (stimme überhaupt nicht zu) bis 5 (stimme voll zu). Stütze deine Antworten auf Erinnerungen aus deiner Teenagerzeit (12–18 Jahre). Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.
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